Aus gegebenem Anlass hat der heutige Blogeintrag einmal nichts mit meinem Otherkin-Geblabber zu tun, sondern mit Wildvogelküken.Denn am Sonntagabend stand plötzlich eines der Kinder aus unserer Straße mit einem Drosselküken im Pappkarton vor unserer Tür.Da jeder weiß dass wir jahrelang Vögel hatten, landen die zwangsläufig immer bei uns, wenn jemand welche findet.Warum man aber nicht jedes Küken einfach aufsammeln und mitnehmen sollte und worauf man achten muss wenn man einen vermeintlichen Jungvogel in Not findet, erfahrt ihr hier.
Zunächst müsst ihr wissen, dass es für die Jungvögel verschiedener Altersstufen bestimmte Bezeichnungen gibt : Die sogenannten "Nestlinge", und die "Ästlinge".Im Folgenden werde ich erklären was die beiden Begriffe bedeuten, denn will man helfend eingreifen ist es dringend notwendig zu wissen, welche Bedürfnisse der Jungvogel hat.
Nestlinge
Als Nestlinge bezeichnet man Jungtiere, die noch im Nest der Eltern leben.Sie sind noch hilflos, zerbrechlich und je nach Vogelart auch zunächst noch blind und unbefiedert (eine Ausnahme bilden hier z.B Entenküken, die nach dem Schlüpfen bereits voll befiedert sind, und sofort alles hören und sehen können).
Nestlinge werden von den Vogeleltern regelmäßig mit Nahrung versorgt und warmgehalten, solange sie noch kein Federkleid haben.Mit zunehmendem Alter werden sie unternehmungslustiger und beginnen, die Flügelchen zu strecken und sich zu bewegen.Manchmal fällt dabei auch mal einer aus dem Nest.Da sie allein aber nicht überlebensfähig sind, sollte man sie zurück ins Nest setzen.Die Gefahr dass die Eltern es dann nicht mehr nehmen weil es nach Mensch riecht besteht dabei nicht, entgegen dem was darüber behauptet wird.Deshalb : Nie Nestlinge mit nach Hause nehmen, es sei denn, das Nest ist nicht erreichbar oder wurde von Fressfeinden zerstört.Dann sollte man es selbst aufziehen oder in eine Auffangsstation für Wildtiere geben.
Ästlinge
Wenn ein Jungvogel alt genug ist um zu lernen wie er seine Nahrung suchen und das Fliegen trainieren kann, wird er zum „Ästling“.Zwar ist er nun bereits in der Lage zu fliegen, kann sich aber noch nicht selbst ernähren, und wird noch von den Eltern die sich stets in der Nähe aufhalten, Tage oder auch Wochen gefüttert.Unter ihrer Anleitung erforscht er seine Umgebung.Hierbei ist er allerdings schutzlos, und kann sich nur mit seinem unauffällig gefärbten Federkleid tarnen, oder aber sich verstecken, z.B unter Holzstapeln, Hecken etc.Wenn diese Fluchtmöglichkeiten fehlen, ist er verloren und seinen Fressfeinden ausgeliefert.
Aber auch Kinder oder unwissende Erwachsene halten den erstarrten Ästling für einen armes verletztes Küken, und nehmen ihn mit nach Hause weil sie glauben, die Eltern kümmerten sich nicht.Dabei befinden diese sich immer in der Nähe, und würden ihr Junges nie grundlos im Stich lassen.Daher sollte man Ästlinge am besten dort lassen wo sie sind, denn sie brauchen dann maximal noch Tage oder ein paar Wochen, bis sie selbstständig sind.Und das schaffen sie aus eigener Kraft.
Einen Ästling mitzunehmen und zu füttern hätte demnach keinen Sinn, vor allem weil er sich gerade in einer Phase befindet wo er lernt, selbst Nahrung zu suchen.Indem man ihn füttert und ihn an sich gewöhnt – ihn „fehlprägt“ - tut man ihm keinen Gefallen, denn im Schlimmsten Fall ist eine Auswilderung dann nicht mehr möglich.Ist der Ästling also nicht äußerlich verletzt, muss man sich um ihn im Grunde keine Sorgen machen.
So, das war es erstmal mit der kleinen Vogelkunde.Wen das Thema interessiert, der kann folgende Seite besuchen, dort finden sich jede Menge Tipps zum Thema Wildvögel und deren Aufzucht:
http://www.wildvogelhilfe.org/
Meine Gedanken,Erfahrungen und Erlebnisse bezüglich des Otherkin-Daseins.......und manchmal auch anderes
Dienstag, 6. August 2013
Montag, 5. August 2013
Kopfsalat geordnet
...zumindest größtenteils.Zwar erwähnte ich intern in meinem Otherkin-Forum schon vor einiger Zeit dass ich mir über meine Otherkin-Identität nicht mehr ganz klar bin, doch zum drüber bloggen war es mir dann doch ein bisschen zu wirr. Angefangen hat im Grunde alles mit einem in der Ars Goetia (wer's nicht kennt, Gooogle hilft weiter, am besten der englische Wikipediaeintrag) beschriebenen Dämon namens Solas/Stolas angefangen.Wer jetzt ein bisschen sein Köpfchen anstrengt wird merken, dass die beiden Namen meinem Seelennamen Silas doch recht ähnlich sind.Auch die Eulengestalt in der sich der Dämon zeigen soll, sagt mir zu, denn ich sehe die Eule als mein Totemtier an.Eine englischsprachige Seite hatte sogar eine Beschreibung des Dämons in seiner "richtigen" Gestalt, also in humanoider Form, und auch da war die Ähnlichkeit schon auffällig - besagter Dämon sollte lockiges dunkles Haar haben, sowie blaue Augen.Gut, die Flügel sollen greifenähnlich sein, aber das ist das einzige was nicht stimmt.Die Aufgabengebiete des Dämons aber passten wieder wie die Faust aufs Auge - er soll Wissen über Heilsteine, Astronomie und Heilpflanzen haben.Was zu den ersten Interessen meinerseits gehörte, als ich begann, mich mit Magie zu beschäftigen.Ja, ich weiß.Das muss noch lange nichts heißen.Dennoch hatte ich das Gefühl, dass ich das bin. Beziehungsweise, ich war es.
Irgendwann mal.Zumindest vor dem „Fall“ Satans, wenn es ihn denn gab.Manche sagen, es gab ihn nicht, ich glaube allerdings schon daran.Ob ich allerdings direkt zur Erde fiel, also im wörtlichen Sinne, es mit Reinkarnation anfing oder irgendwie anders war, kann ich nicht sagen.Überhaupt ist diese ganze Geschichte vom Fall und den Dämonen schwer mit meiner Ansicht zu verknüpfen, dass ich seelisch gesehen ein Phooka bin.Dämon passt nämlich einfach nicht, egal wie ich es drehe und wende.(Zunächst glaubte ich das zwar, aber ich hatte eine ziemliche Pechsträhne, mir ging es nicht gut und ich war im wahrsten Sinne des Wortes nicht ich selbst.)
Dann wäre da aber noch die Geschichte mit den Tuatha De Danann, die angeblich laut mancher Quellen von den Sternen nach Irland gekommen sein sollen.Nachdem sie von den Milesiern besiegt würden, gingen manche von ihnen zurück, einige blieben aber auch, und lebten fortan in den Feenhügeln.Sie wurden Daoine Sidhè, Aes Sidhè oder einfach Sidhè genannt.Manche Quellen behaupten Phookas gehörten dazu, und das Gefühl habe ich auch.Eben weil ich nicht der typische Phooka bin, wie man ihn kennt.Sicher shapeshifte ich (nurmehr astral) natürlich gerne und fühle mich den Tieren dadurch sehr nah.Aber ich bin weder besonders wild, noch ständig als Tier oder haariges Monster unterwegs, und völlig einsam gelebt habe ich auch nicht, soweit jedenfalls mein Gefühl.Demnach glaube ich, anfangs zu den Tuatha gehört zu haben, aber mit jenen die blieben, in Irland blieb.Auch weiß ich, dass ich wohl eine Schwester habe.Ich traf sie bei einer spontanen Astralreise und war ziemlich baff, weil ich nicht damit gerechnet hatte, als Phooka Geschwister zu haben.Zudem war sie blond, blauäugig und hatte – anders als ich – keine Flügel.Quasi äußerlich das genaue Gegenteil von mir, und den Beschreibungen der Tuatha sehr ähnlich. So ganz klar ist also noch immer nicht alles, ich bin aber trotzdem froh, wieder „ich selbst“ zu sein.Denn im Zuge des recht stressigen letzten Jahres hatte ich irgendwie den Boden unter den Füßen verloren und auch den Bezug zur Natur, Tieren und allem was mir eigentlich wichtig war.Ich wollte nicht mehr ich selbst sein, und verlor mich ein wenig.Nun danke ich jenen die bisher durchgehalten haben aber fürs Lesen, trotzdem der Text sehr lang geworden ist ;)
Irgendwann mal.Zumindest vor dem „Fall“ Satans, wenn es ihn denn gab.Manche sagen, es gab ihn nicht, ich glaube allerdings schon daran.Ob ich allerdings direkt zur Erde fiel, also im wörtlichen Sinne, es mit Reinkarnation anfing oder irgendwie anders war, kann ich nicht sagen.Überhaupt ist diese ganze Geschichte vom Fall und den Dämonen schwer mit meiner Ansicht zu verknüpfen, dass ich seelisch gesehen ein Phooka bin.Dämon passt nämlich einfach nicht, egal wie ich es drehe und wende.(Zunächst glaubte ich das zwar, aber ich hatte eine ziemliche Pechsträhne, mir ging es nicht gut und ich war im wahrsten Sinne des Wortes nicht ich selbst.)
Dann wäre da aber noch die Geschichte mit den Tuatha De Danann, die angeblich laut mancher Quellen von den Sternen nach Irland gekommen sein sollen.Nachdem sie von den Milesiern besiegt würden, gingen manche von ihnen zurück, einige blieben aber auch, und lebten fortan in den Feenhügeln.Sie wurden Daoine Sidhè, Aes Sidhè oder einfach Sidhè genannt.Manche Quellen behaupten Phookas gehörten dazu, und das Gefühl habe ich auch.Eben weil ich nicht der typische Phooka bin, wie man ihn kennt.Sicher shapeshifte ich (nurmehr astral) natürlich gerne und fühle mich den Tieren dadurch sehr nah.Aber ich bin weder besonders wild, noch ständig als Tier oder haariges Monster unterwegs, und völlig einsam gelebt habe ich auch nicht, soweit jedenfalls mein Gefühl.Demnach glaube ich, anfangs zu den Tuatha gehört zu haben, aber mit jenen die blieben, in Irland blieb.Auch weiß ich, dass ich wohl eine Schwester habe.Ich traf sie bei einer spontanen Astralreise und war ziemlich baff, weil ich nicht damit gerechnet hatte, als Phooka Geschwister zu haben.Zudem war sie blond, blauäugig und hatte – anders als ich – keine Flügel.Quasi äußerlich das genaue Gegenteil von mir, und den Beschreibungen der Tuatha sehr ähnlich. So ganz klar ist also noch immer nicht alles, ich bin aber trotzdem froh, wieder „ich selbst“ zu sein.Denn im Zuge des recht stressigen letzten Jahres hatte ich irgendwie den Boden unter den Füßen verloren und auch den Bezug zur Natur, Tieren und allem was mir eigentlich wichtig war.Ich wollte nicht mehr ich selbst sein, und verlor mich ein wenig.Nun danke ich jenen die bisher durchgehalten haben aber fürs Lesen, trotzdem der Text sehr lang geworden ist ;)
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Weniger bekannte Yokai Teil 2
Ashi-magari (足まがり)
Auf der japanischen Insel Shikoku wird von merkwürdigen Vorkommnissen gesprochen,die oft mit Marderhunden in Verbindung gebracht werden ; ebenso in der Kagawa-Präfektur.Das Ashi-magari schlingt sich um die Beine von Passanten,und hindert sie somit am Vorankommen.Wenn man danach tastet,fühlt man so etwas wie einen buschigen Tierschwanz.Sehen kann man es allerdings nicht,weshalb man auch glaubt,dass es der Streich von einem Tanuki sein könnte.
Ayakashi ( 妖(あやかし“Merkwürdige Seeschlange)
Im japanischen Meer soll eine aal-ähnliche Kreatur hausen,die zwar nicht besonders groß,dafür aber tausend Meter lang sein soll.Manchmal soll sie aus der Wasseroberfläche hervorbrechen und sich über kleine Boote hinweg zurück ins Meer schlängeln.Das kann mehrere Tage dauern,wobei die Besatzung des Bootes währenddessen damit beschäftigt ist,das Öl aus dem Boot zu schütten,das die Seeschlange absondert.
Ao-andon (青行灯oder 青行燈“Blauer Lampen-Geist“)
In der Edo-Zeit gab es einen beliebten Zeitvertreib namens „hyako monogatari“ („Einhundert Geschichten).Dazu setzte sich eine Gruppe von Leuten in einem Raum zusammen,in dem hundert Kerzen in Andon-Lampen (Lampen aus blauem Papier) brannten und eine unheimliche Atmosphäre verbreiteten.Dann wurden einhundert Gruselgeschichten erzählt.Nach jeder einzelnen wurde eine Kerze hinausgestellt.Wenn die letzte Geschichte endete und der Raum dunkel wurde,sollte der blaue Lampengeist erscheinen.Ao-andon erscheint in menschenähnlicher Gestalt,mit scharfen Fängen und zwei Hörnern an der Stirn.
Ame-furi-kozo ( 雨降り小僧“Regenkerlchen)
Manchmal an regnerischen Abenden kann man diesen harmlosen kleinen Geist dabei beobachten,wie er umhertollt und ausgelassen in den Regenpfützen planscht.Ame-furi-kozo erscheint in der Gestalt eines kleinen Jungen der einen Hut aus dem alten Schirm eines Regenschirms trägt.Das Regenkerlchen soll dem chinesischen Gott Ushi – Gott des Niederschlages – dienen und deshalb imstande sein,es regnen zu lassen.
Hitotsume-kozo (一つ目小僧 “Einäugiger Jüngling“)
Dieser Yokai erscheint als zirka zehn Jahre alter Knabe der wie ein glatzköpfiger, buddhistischer Mönch aussieht,wären da nicht das große Auge,das sich in der Mitte seines Gesichts befindet,sowie die sehr lange Zunge.
Wie viele menschenähnliche Obake nutzt auch der Hitotsume-kozo seine übernatürlichen Kräfte dazu,Menschen zu verblüffen oder zu erschrecken und liebt es,die Menschen die er trifft zu triezen indem er ihnen sagt,sie sollen still sein oder ihnen andere kindische Streiche spielt.
Manchmal heißt es,Hitotsume-kozo sollen Krankheitsdämonen sein,die am achten Tag jedes Monats erscheinen.Um sie abzuhalten,werden vor den Hauseingängen Körbe platziert.Die einäugigen Geister verwechseln die vielen Löcher der Körbe mit Augen und verschwinden vor lauter Scham darüber dass sie nur ein einziges Auge besitzen.
Kameosa ( かめおさ”Langhalsige Flasche“)
Dieses Tsukumogami muss von seinem Besitzer gut behandelt worden sein,denn es ist geradezu harmlos gegenüber Menschen.Diese alte Sakeflasche ist wahrlich schaurig anzusehen,mit den haarigen Gliedmaßen und dem aus splittern gebrochenen Gesicht.Aber wenn es für viele Jahre unbenutzt gelassen wurde und Magie aus Himmel und Erde absorbiert hat,beginnt es eigenständig unerschöpfliche Rationen Sake (oder andere Flüssigkeiten die man hineingegossen hat) zu produzieren.
Kami-kiri (かみきり”Haarschneider“)
Ähnlich wie sein noch dreisterer Verwandter – Ami-Kiri – sind die Kami-kiri dafür bekannt,sich an Leute heranzuschleichen,und ihnen die Haare an der Wurzel abzuschneiden.Sie pflegen im Badezimmer anzugreifen,und sind sehr angetan von den Haaren von Dienstmädchen.In der Meiji-Zeit hat es eine unerklärliche Haarschneide-Attacke sogar in die Zeitung geschafft.
Auch sagt man dass sie Menschen angreifen die ein Tier oder einen Geist in Menschengestalt heiraten wollen,vermutlich,um ein solches Bündnis zu verhindern.
Ko-dama ( こだま“Baumgeist“)
Wie sein Name schon vermuten lässt,ist der Ko-dama der Geist eines Baumes.Doch nicht in jedem Baum wohnt ein Baumgeist ; Ko-dama bevorzugen Bäume die sehr alt oder sehr groß sind.Man sagt dass ein Mensch der den Baum eines Ko-dama fällt,großes Unglück über sein Dorf bringt,und oft werden heilige Bänder (shimenawa) um Bäume gebunden damit ein Baumgeist ihn beschützt.
Da Ko-dama für Menschen unsichtbar sind,sollen sie ihnen gerne Streiche spielen,indem sie menschliche Stimmen nachahmen.Kodama ist auch das japanische Wort für „Echo“.
Quelle : http://www.obakemono.com/index.php
Auf der japanischen Insel Shikoku wird von merkwürdigen Vorkommnissen gesprochen,die oft mit Marderhunden in Verbindung gebracht werden ; ebenso in der Kagawa-Präfektur.Das Ashi-magari schlingt sich um die Beine von Passanten,und hindert sie somit am Vorankommen.Wenn man danach tastet,fühlt man so etwas wie einen buschigen Tierschwanz.Sehen kann man es allerdings nicht,weshalb man auch glaubt,dass es der Streich von einem Tanuki sein könnte.
Ayakashi ( 妖(あやかし“Merkwürdige Seeschlange)
Im japanischen Meer soll eine aal-ähnliche Kreatur hausen,die zwar nicht besonders groß,dafür aber tausend Meter lang sein soll.Manchmal soll sie aus der Wasseroberfläche hervorbrechen und sich über kleine Boote hinweg zurück ins Meer schlängeln.Das kann mehrere Tage dauern,wobei die Besatzung des Bootes währenddessen damit beschäftigt ist,das Öl aus dem Boot zu schütten,das die Seeschlange absondert.
Ao-andon (青行灯oder 青行燈“Blauer Lampen-Geist“)
In der Edo-Zeit gab es einen beliebten Zeitvertreib namens „hyako monogatari“ („Einhundert Geschichten).Dazu setzte sich eine Gruppe von Leuten in einem Raum zusammen,in dem hundert Kerzen in Andon-Lampen (Lampen aus blauem Papier) brannten und eine unheimliche Atmosphäre verbreiteten.Dann wurden einhundert Gruselgeschichten erzählt.Nach jeder einzelnen wurde eine Kerze hinausgestellt.Wenn die letzte Geschichte endete und der Raum dunkel wurde,sollte der blaue Lampengeist erscheinen.Ao-andon erscheint in menschenähnlicher Gestalt,mit scharfen Fängen und zwei Hörnern an der Stirn.
Ame-furi-kozo ( 雨降り小僧“Regenkerlchen)
Manchmal an regnerischen Abenden kann man diesen harmlosen kleinen Geist dabei beobachten,wie er umhertollt und ausgelassen in den Regenpfützen planscht.Ame-furi-kozo erscheint in der Gestalt eines kleinen Jungen der einen Hut aus dem alten Schirm eines Regenschirms trägt.Das Regenkerlchen soll dem chinesischen Gott Ushi – Gott des Niederschlages – dienen und deshalb imstande sein,es regnen zu lassen.
Hitotsume-kozo (一つ目小僧 “Einäugiger Jüngling“)
Dieser Yokai erscheint als zirka zehn Jahre alter Knabe der wie ein glatzköpfiger, buddhistischer Mönch aussieht,wären da nicht das große Auge,das sich in der Mitte seines Gesichts befindet,sowie die sehr lange Zunge.
Wie viele menschenähnliche Obake nutzt auch der Hitotsume-kozo seine übernatürlichen Kräfte dazu,Menschen zu verblüffen oder zu erschrecken und liebt es,die Menschen die er trifft zu triezen indem er ihnen sagt,sie sollen still sein oder ihnen andere kindische Streiche spielt.
Manchmal heißt es,Hitotsume-kozo sollen Krankheitsdämonen sein,die am achten Tag jedes Monats erscheinen.Um sie abzuhalten,werden vor den Hauseingängen Körbe platziert.Die einäugigen Geister verwechseln die vielen Löcher der Körbe mit Augen und verschwinden vor lauter Scham darüber dass sie nur ein einziges Auge besitzen.
Kameosa ( かめおさ”Langhalsige Flasche“)
Dieses Tsukumogami muss von seinem Besitzer gut behandelt worden sein,denn es ist geradezu harmlos gegenüber Menschen.Diese alte Sakeflasche ist wahrlich schaurig anzusehen,mit den haarigen Gliedmaßen und dem aus splittern gebrochenen Gesicht.Aber wenn es für viele Jahre unbenutzt gelassen wurde und Magie aus Himmel und Erde absorbiert hat,beginnt es eigenständig unerschöpfliche Rationen Sake (oder andere Flüssigkeiten die man hineingegossen hat) zu produzieren.
Kami-kiri (かみきり”Haarschneider“)
Ähnlich wie sein noch dreisterer Verwandter – Ami-Kiri – sind die Kami-kiri dafür bekannt,sich an Leute heranzuschleichen,und ihnen die Haare an der Wurzel abzuschneiden.Sie pflegen im Badezimmer anzugreifen,und sind sehr angetan von den Haaren von Dienstmädchen.In der Meiji-Zeit hat es eine unerklärliche Haarschneide-Attacke sogar in die Zeitung geschafft.
Auch sagt man dass sie Menschen angreifen die ein Tier oder einen Geist in Menschengestalt heiraten wollen,vermutlich,um ein solches Bündnis zu verhindern.
Ko-dama ( こだま“Baumgeist“)
Wie sein Name schon vermuten lässt,ist der Ko-dama der Geist eines Baumes.Doch nicht in jedem Baum wohnt ein Baumgeist ; Ko-dama bevorzugen Bäume die sehr alt oder sehr groß sind.Man sagt dass ein Mensch der den Baum eines Ko-dama fällt,großes Unglück über sein Dorf bringt,und oft werden heilige Bänder (shimenawa) um Bäume gebunden damit ein Baumgeist ihn beschützt.
Da Ko-dama für Menschen unsichtbar sind,sollen sie ihnen gerne Streiche spielen,indem sie menschliche Stimmen nachahmen.Kodama ist auch das japanische Wort für „Echo“.
Quelle : http://www.obakemono.com/index.php
Montag, 19. Dezember 2011
Kijimuna
Kijimuna ( キジムナー)
Auf der japanischen Insel Okinawa wachsen große Banyan-Bäume (gajumaru),die an sich schon speziell sind.Noch mehr aber,weil die Kijimuna – spitzbübische,feenähnliche Wesen – in ihnen wohnen.Diese sind die bekanntesten Wesen der Okinawa-Folklore.
Vom Erscheinungsbild her sind sie ungefähr so groß wie ein drei- bis vierjähriges Kind und haben,wie so viele asiatische Wesenheiten – rotes Haar,das manchmal auch den gesamten Körper bedeckt.
Obwohl die Kijimuna Baumgeister sind,können sie hervorragend fischen,sind allerdings so geistesabwesende und verstreute Kreaturen,dass sie einen Fisch fangen,aber nur ein Auge verspeisen und den Rest einfach vergessen.Was sie gar nicht mögen,sind Oktopusse.
Kijimuna sind sehr verspielte Wesen und spielen Menschen gern Streiche,aber sie sind niemals böse oder grausam,sondern helfen Fischern,und manchmal machen sie auch jemanden reich.Trotzdem gehen solche Freundschaften zwischen Menschen und Kijimuna oft nicht gut aus.In einer Geschichte verbrannte der Menschenfreund eines Kijimunas dessen Baum,woraufhin er in die Berge verschwand.
Quellen : Wikipedia und http://www.obakemono.com/index.php
Auf der japanischen Insel Okinawa wachsen große Banyan-Bäume (gajumaru),die an sich schon speziell sind.Noch mehr aber,weil die Kijimuna – spitzbübische,feenähnliche Wesen – in ihnen wohnen.Diese sind die bekanntesten Wesen der Okinawa-Folklore.
Vom Erscheinungsbild her sind sie ungefähr so groß wie ein drei- bis vierjähriges Kind und haben,wie so viele asiatische Wesenheiten – rotes Haar,das manchmal auch den gesamten Körper bedeckt.
Obwohl die Kijimuna Baumgeister sind,können sie hervorragend fischen,sind allerdings so geistesabwesende und verstreute Kreaturen,dass sie einen Fisch fangen,aber nur ein Auge verspeisen und den Rest einfach vergessen.Was sie gar nicht mögen,sind Oktopusse.
Kijimuna sind sehr verspielte Wesen und spielen Menschen gern Streiche,aber sie sind niemals böse oder grausam,sondern helfen Fischern,und manchmal machen sie auch jemanden reich.Trotzdem gehen solche Freundschaften zwischen Menschen und Kijimuna oft nicht gut aus.In einer Geschichte verbrannte der Menschenfreund eines Kijimunas dessen Baum,woraufhin er in die Berge verschwand.
Quellen : Wikipedia und http://www.obakemono.com/index.php
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