Kreativer Titel,wa?
So,nachdem ich vier Mal erfolglos versucht habe,diesen Text reinzustellen....Hier kommt er:
Yuki Onna ( 雪女 “Schneefrau“)
Die Yuki Onna erscheint als hochgewachsene,wunderschöne Frau mit pechschwarzem,langen Haar und einer solch blassen Haut,dass sie mit dem Schnee zu verschmelzen scheint.In den meisten Legenden trägt sie einen weißen Kimono,und schwebt über dem Schnee,ohne Fußspuren zu hinterlassen – was allerdings auch daherrühren könnte,dass sie keine Füße hat,wie die meisten Yurei (japanische Geister).
Die Schneefrau wird als Personifizierung des Schnees selbst gesehen.Sie könnte aber auch der Geist einer jungen Frau sein,die in einem Schneesturm ums Leben kam.Es gibt aber auch die Legende der yuki-joro aus der Yamagata Präfektur,die ursprünglich eine Mondprinzessin sein sollte.Sie wurde des Lebens im Himmel müde,und kam mit fallendem Schnee zur Erde um festzustellen,dass sie nicht mehr zurück in den Himmel konnte.Sie erscheint noch heute in hellen Mondscheinnächten,wenn viel Schnee gefallen ist.
Obwohl sie eigentlich ein himmlisches Wesen war,war die yuki-joro dennoch dafür bekannt,Kinder zu entführen.Auch warnt sie Kinder,die des Nachts zu lange draußen bleiben,und manchmal nimmt sie sie auch einfach mit sich,allerdings eher,um sich um sie zu kümmern.
Die Geschichten die sich um die Yuki-Onna ranken,waren aber bis ins achtzehnte Jahrhundert weitaus düsterer,und man sah sie als sehr grausame Wesen,die ähnlich einer Sukkubus willensschwache Männer verführten,um ihnen Blut oder Lebensenergie auszusaugen oder sie einzufrieren.
Auch sollen sie in Häuser von Menschen eindringen um sie im Schlaf zu töten.Andere Legenden erzählen von Reisenden die in Schneestürme gerieten,und von der Schneefrau als frostbedeckte Leichen zurückgelassen wurden.
Yuki Onna können aber auch eine sanftere Seite haben. In einer japanischen Legende lässt eine Yuki Onna einen Jungen wegen seiner Schönheit und seiner Jugend gehen. Er muss ihr jedoch versprechen, nie von ihr zu erzählen. Als er lange Zeit später seiner Ehefrau gegenüber dieses Versprechen bricht, enthüllt sich diese als die Yuki Onna selbst. Sie macht ihm Vorwürfe, sich nicht an die Abmachung gehalten zu haben, verschont ihn aber erneut um der Kinder willen, die sie ihm geboren hat. Dann verlässt sie ihn, droht ihm aber, erneut zurückzukommen, falls er die Kinder schlecht behandeln sollte.
Quellen : Wikipedia und http://www.obakemono.com/
Meine Gedanken,Erfahrungen und Erlebnisse bezüglich des Otherkin-Daseins.......und manchmal auch anderes
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Da ich momentan nix Otherkin-Mäßiges zu bloggen hab,kommt hier mal was über weniger bekannte,japanische Wesenheiten,das ich heute geschrieben habe:
Karakasa-Obake (傘お化け“Schirm-Geist“)
Karakasa Obake (manchmal auch Kasa Obake oder auch Karakasa Kozo) sind Regenschirm-Geister,die meist mit einem Auge,herausgestreckter, langer Zunge und einem Fuß dargestellt werden,an dem sie eine Geta-Sandale tragen.Diese Art von Yokai gehört zu den Tsukumogami.Tsukumogami sind Gegenstände oder Objekte,welche nach hundert Jahren ein Eigenleben entwickeln.
Chōchinobake (提灯お化け“Papierlaternen-Geist“)
Chochinobake sind ebenfalls Yokai vom Typ Tsukumogami,und haben die Gestalt einer Papierlaterne.Wie Karakasa-Obake werden sie auch als einäugig, mit langer herausgestreckter Zunge dargestellt.
Bakezori (化け草履 “Geister-Sandale“)
Zori nennt man einfache Sandalen aus Stroh.In einem Haushalt,wo Schuhwerk nachlässig behandelt wird,kann eine ausgediente Zori-Sandale zum Leben erwachen und durch das Haus spuken.Manchmal ruft sie dabei “"kararin, kororin, kankororin!" (Übersetzung:”Drei Augen,drei Augen und zwei Zähne!”.Vermutlich,um seine “Verwandte” - die Geta-Sandale” zu ehren.Diese hat drei Löcher für die Riemen (drei “Augen”) und zwei Holzstücke als Basis (zwei “Zähne”).
Keukegen (毛羽毛現 “Flaumig-haarige Erscheinung“)
Das Keukegen wurde erstmals von Toriyama Sekien bildlich dargestellt als hundeähnliches Wesen,über und über mit Haaren bedeckt.Angeblich ist das Keukegen ein Krankheits-Dämon,der in Häusern lauert und die darin wohnenden Menschen krank macht.Die harmlosere Variante ist die,dass das Keukegen den Bewohnern eines Hauses die Haare verknotet oder ihnen zum Spaß lächerliche Frisuren verpasst.
Ama-no-jaku (天邪鬼)
Ama-no-jaku ist eine dämonenartige Gestalt,meistens dargestellt als eine kleinere Variante des Oni.Man sagt,es sei in der Lage,die geheimsten Sehnsüchte und Verlangen von Menschen ans Tageslicht zu bringen und sie dazu zu veranlassen,schlimme Taten zu begehen.
Kamaitachi (鎌鼬 “Sichel-Wiesel“)
Das Kamaitachi ist ein Wesen aus der Kōshin'etsu-Region.Es hat viele Erscheinungsbilder,am häufigsten wurde es jedoch als Formation aus drei Wieseln mit messerscharfen Klauen dargestellt,die auf einem Wirbelwind reiten und mit unglaublicher Geschwindigkeit Wunden auf Beinhöhe verursachen.
Ame-onna ((雨女“Regen-Frau“)
Eigentlich ist die Ame-onna eine chinesische Göttin vom Berg Wushan.Man sagt ihr nach,sie sei eine Wolke am Morgen und Regen am Abend.Deshalb beten die Reisbauern sie an und erbitten von ihr Regen für ihre Reispflanzen; überall wo sie erscheint,bringt sie Regen mit.Manchmal streift sie in regnerischen Nächten in der Welt der Menschen umher.
Betobeto-san ( べとべとさん “Fuß-Schritte”)
Wenn man jemals bei Nacht unterwegs war und merkwürdige Schritte hinter sich gehört hat,nur um sich umzudrehen und festzustellen,dass da gar nichts war,dann ist man vielleicht Betobeto-san begegnet,den man in der japanischen Präfektur Nara kennt.
Es heißt,wenn man stehen bleibt und ruft “Betobeto-san,bitte geh weiter!”,würden die Schritte verstummen,und man könne unbehelligt seinen Weg fortsetzen.
Quellen: Wikipedia und http://www.obakemono.com/index.php
Karakasa-Obake (傘お化け“Schirm-Geist“)
Karakasa Obake (manchmal auch Kasa Obake oder auch Karakasa Kozo) sind Regenschirm-Geister,die meist mit einem Auge,herausgestreckter, langer Zunge und einem Fuß dargestellt werden,an dem sie eine Geta-Sandale tragen.Diese Art von Yokai gehört zu den Tsukumogami.Tsukumogami sind Gegenstände oder Objekte,welche nach hundert Jahren ein Eigenleben entwickeln.
Chōchinobake (提灯お化け“Papierlaternen-Geist“)
Chochinobake sind ebenfalls Yokai vom Typ Tsukumogami,und haben die Gestalt einer Papierlaterne.Wie Karakasa-Obake werden sie auch als einäugig, mit langer herausgestreckter Zunge dargestellt.
Bakezori (化け草履 “Geister-Sandale“)
Zori nennt man einfache Sandalen aus Stroh.In einem Haushalt,wo Schuhwerk nachlässig behandelt wird,kann eine ausgediente Zori-Sandale zum Leben erwachen und durch das Haus spuken.Manchmal ruft sie dabei “"kararin, kororin, kankororin!" (Übersetzung:”Drei Augen,drei Augen und zwei Zähne!”.Vermutlich,um seine “Verwandte” - die Geta-Sandale” zu ehren.Diese hat drei Löcher für die Riemen (drei “Augen”) und zwei Holzstücke als Basis (zwei “Zähne”).
Keukegen (毛羽毛現 “Flaumig-haarige Erscheinung“)
Das Keukegen wurde erstmals von Toriyama Sekien bildlich dargestellt als hundeähnliches Wesen,über und über mit Haaren bedeckt.Angeblich ist das Keukegen ein Krankheits-Dämon,der in Häusern lauert und die darin wohnenden Menschen krank macht.Die harmlosere Variante ist die,dass das Keukegen den Bewohnern eines Hauses die Haare verknotet oder ihnen zum Spaß lächerliche Frisuren verpasst.
Ama-no-jaku (天邪鬼)
Ama-no-jaku ist eine dämonenartige Gestalt,meistens dargestellt als eine kleinere Variante des Oni.Man sagt,es sei in der Lage,die geheimsten Sehnsüchte und Verlangen von Menschen ans Tageslicht zu bringen und sie dazu zu veranlassen,schlimme Taten zu begehen.
Kamaitachi (鎌鼬 “Sichel-Wiesel“)
Das Kamaitachi ist ein Wesen aus der Kōshin'etsu-Region.Es hat viele Erscheinungsbilder,am häufigsten wurde es jedoch als Formation aus drei Wieseln mit messerscharfen Klauen dargestellt,die auf einem Wirbelwind reiten und mit unglaublicher Geschwindigkeit Wunden auf Beinhöhe verursachen.
Ame-onna ((雨女“Regen-Frau“)
Eigentlich ist die Ame-onna eine chinesische Göttin vom Berg Wushan.Man sagt ihr nach,sie sei eine Wolke am Morgen und Regen am Abend.Deshalb beten die Reisbauern sie an und erbitten von ihr Regen für ihre Reispflanzen; überall wo sie erscheint,bringt sie Regen mit.Manchmal streift sie in regnerischen Nächten in der Welt der Menschen umher.
Betobeto-san ( べとべとさん “Fuß-Schritte”)
Wenn man jemals bei Nacht unterwegs war und merkwürdige Schritte hinter sich gehört hat,nur um sich umzudrehen und festzustellen,dass da gar nichts war,dann ist man vielleicht Betobeto-san begegnet,den man in der japanischen Präfektur Nara kennt.
Es heißt,wenn man stehen bleibt und ruft “Betobeto-san,bitte geh weiter!”,würden die Schritte verstummen,und man könne unbehelligt seinen Weg fortsetzen.
Quellen: Wikipedia und http://www.obakemono.com/index.php
Donnerstag, 9. Juni 2011
Tengus
Lang ist's mal wieder her,dass ich was von mir hören ließ *schämt sich eine Runde*
Da ich im letzten Post über Tengus schrieb dachte ich mir dass es vielleicht für meine zahlreichen Leser *höhö* interessant wäre zu wissen,was Tengus überhaupt sind.Here we go:
Tengus
Tengu bedeutet wörtlich „Himmelshund“,doch mit Hunden haben diese Wesen wenig zutun.Der Name leitet sich vom Chinesischen „tiangou“ ab,und bezog sich ursprünglich auf einen Kometen,der China vor langer Zeit traf und dessen Überreste die Form eines Hundes aufwiesen.Wie sich die Transformation des chinesischen Himmelshundes in diese spezifisch japanische Gestalt vollzog,ist unklar.Die vogelähnliche Form des Tengu könnte auch von der indischen Gottheit Garuda,oder der eulenähnlichen Gestalt des chinesischen Donnergottes Lei Gong beeinflusst worden sein.
Japanische Tengu werden eingeteilt in Langnasen-Tengu (auch Daitengu) und Krähentengu (Karasu-Tengu).Langnasen-Tengu werden auf japanisch oft als Groß-Tengu bezeichnet,Krähen-Tengu dagegen als Klein-Tengu.Langnasen-Tengu scheinen demnach eine höhere Kaste innerhalb der Tengu-Gesellschaft zu bilden.Was als erstes an ihnen auffällt,ist die phallische Form ihrer Nase,die als Symbol der Fruchtbarkeit oder des Glücks verstanden wird.Eine andere Theorie ist,dass die lange Nase Eitelkeit symbolisiert.Deshalb glaubte man auch,Tengus seien zu Lebzeiten arrogante Samurai oder Priester gewesen,die im nächsten Leben zu Tengus wurden.Noch heute gilt der Ausspruch „tengu ni naru“ für jene,die zu selbstgefällig geworden sind.
Karasu-Tengu haben dagegen meist keine lange Nase,sondern einen Schnabel.Und obwohl Tengus heutzutage überwiegend mit Krähen,Raben oder Rabenvögeln überhaupt asoziiert werden,war der erste Vogel mit dem sie in Verbindung gebracht wurden,der Schwarzmilan.
Beide Tenguarten besitzen Flügel,können sich jedoch auch von einem Ort zum anderen teleportieren.Weitere Attribute der Vogeldämonen sind spitze Ohren oder Vogelfüße,manchmal auch rasiermesserscharfe Zähne.Desweiteren werden sie mit der Farbe rot in Verbindung gebracht. Auch werden beide Arten sehr oft in der Tracht der Bergasketen (Yamabushi) dargestellt,und tragen deren kleine schwarze Kappe sowie den mit Pom Poms versehenen Schal.
Weitere Gegenstände die Tengus mit sich führen sollen sind der Shakujo – (ein beringter Mönchsstab aus Metall,welcher Dämonen vertreiben soll),spezielle Mäntel oder Umhänge aus Federn,welche Unsichtbarkeit verleihen sollen,oder magische Fächer,“hauchiwa“ genannt.Diese dienen dazu,die lange Nase des Tengus zu verbergen,können aber auch einen gigantischen Windstoß erzeugen – was nicht verwunderlich ist,sollen die Tengus doch Wesen sein,die vom Sturmgott Susan-o-No-Mikoto abstammen.
Eine andere Gottheit die mit den Tengus zutun haben soll,ist Sarutahiko.Er ist von hünenhafter Gestalt und hat eine acht-Hand-lange Nase,weshalb er auf Abbildungen oft als Tengu dargestellt wird.Auch als Tengu dargestellt wird der Gott Izuna Gongen,der in Gestalt eines Karasu-Tengu auf einem weißen Fuchs reitet.Zudem deutet das fuchsartige Reittier auf eine Verbindung mit Inari/Daikini hin.Diese Götter standen mit Schulen der Kriegskünste und magischer Kampftechniken in Verbindung,die wiederum von den Yamabushi betrieben wurden.Diese sollten ihr Wissen von den Tengus erhalten haben,ebenso die Ninja und die Samurai,ja sogar der Gründer des Aikido.
Ebenso wie die Yamabushi,sind Tengus eher unheimlich,und werden in Mythen und Sagen als Bösewichte,aber andererseits auch als schwertschwingende Helden dargestellt.Es gibt auch Geschichten,in denen Tengus verirrten Wanderern halfen,oder Kinder die sich verlaufen hatten,wieder nach Hause gebracht haben.Sie müssen also nicht zwangsläufig böse sein,können aber ungemütlich werden wenn jemand die Natur respektlos behandelt oder unbefugt ihr Gebiet betritt.Tengus sollen aus riesigen Eiern schlüpfen,und ihre Nester in den Sicheltannen bauen,die einen Großteil der japanischen Wälder ausmachen.
Von Natur aus sollen Tengus arrogante Wesen sein,was daher kommen könnte,dass sie über mächtige Magie und übernatürliche Fähigkeiten verfügen,unter anderem die Fähigkeit ihre Form zu verändern,oder telepathisch mit Menschen zu kommunizieren oder in deren Träumen zu erscheinen.
Quellen:
http://www.obakemono.com/index.php
http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Mythen:Tengu
Danke fürs Lesen ;)
Ach ja und bitte nicht ohne meine Erlaubnis benutzen.Sonst such ich denjenigen heim oder fress' ihn!
Da ich im letzten Post über Tengus schrieb dachte ich mir dass es vielleicht für meine zahlreichen Leser *höhö* interessant wäre zu wissen,was Tengus überhaupt sind.Here we go:
Tengus
Tengu bedeutet wörtlich „Himmelshund“,doch mit Hunden haben diese Wesen wenig zutun.Der Name leitet sich vom Chinesischen „tiangou“ ab,und bezog sich ursprünglich auf einen Kometen,der China vor langer Zeit traf und dessen Überreste die Form eines Hundes aufwiesen.Wie sich die Transformation des chinesischen Himmelshundes in diese spezifisch japanische Gestalt vollzog,ist unklar.Die vogelähnliche Form des Tengu könnte auch von der indischen Gottheit Garuda,oder der eulenähnlichen Gestalt des chinesischen Donnergottes Lei Gong beeinflusst worden sein.
Japanische Tengu werden eingeteilt in Langnasen-Tengu (auch Daitengu) und Krähentengu (Karasu-Tengu).Langnasen-Tengu werden auf japanisch oft als Groß-Tengu bezeichnet,Krähen-Tengu dagegen als Klein-Tengu.Langnasen-Tengu scheinen demnach eine höhere Kaste innerhalb der Tengu-Gesellschaft zu bilden.Was als erstes an ihnen auffällt,ist die phallische Form ihrer Nase,die als Symbol der Fruchtbarkeit oder des Glücks verstanden wird.Eine andere Theorie ist,dass die lange Nase Eitelkeit symbolisiert.Deshalb glaubte man auch,Tengus seien zu Lebzeiten arrogante Samurai oder Priester gewesen,die im nächsten Leben zu Tengus wurden.Noch heute gilt der Ausspruch „tengu ni naru“ für jene,die zu selbstgefällig geworden sind.
Karasu-Tengu haben dagegen meist keine lange Nase,sondern einen Schnabel.Und obwohl Tengus heutzutage überwiegend mit Krähen,Raben oder Rabenvögeln überhaupt asoziiert werden,war der erste Vogel mit dem sie in Verbindung gebracht wurden,der Schwarzmilan.
Beide Tenguarten besitzen Flügel,können sich jedoch auch von einem Ort zum anderen teleportieren.Weitere Attribute der Vogeldämonen sind spitze Ohren oder Vogelfüße,manchmal auch rasiermesserscharfe Zähne.Desweiteren werden sie mit der Farbe rot in Verbindung gebracht. Auch werden beide Arten sehr oft in der Tracht der Bergasketen (Yamabushi) dargestellt,und tragen deren kleine schwarze Kappe sowie den mit Pom Poms versehenen Schal.
Weitere Gegenstände die Tengus mit sich führen sollen sind der Shakujo – (ein beringter Mönchsstab aus Metall,welcher Dämonen vertreiben soll),spezielle Mäntel oder Umhänge aus Federn,welche Unsichtbarkeit verleihen sollen,oder magische Fächer,“hauchiwa“ genannt.Diese dienen dazu,die lange Nase des Tengus zu verbergen,können aber auch einen gigantischen Windstoß erzeugen – was nicht verwunderlich ist,sollen die Tengus doch Wesen sein,die vom Sturmgott Susan-o-No-Mikoto abstammen.
Eine andere Gottheit die mit den Tengus zutun haben soll,ist Sarutahiko.Er ist von hünenhafter Gestalt und hat eine acht-Hand-lange Nase,weshalb er auf Abbildungen oft als Tengu dargestellt wird.Auch als Tengu dargestellt wird der Gott Izuna Gongen,der in Gestalt eines Karasu-Tengu auf einem weißen Fuchs reitet.Zudem deutet das fuchsartige Reittier auf eine Verbindung mit Inari/Daikini hin.Diese Götter standen mit Schulen der Kriegskünste und magischer Kampftechniken in Verbindung,die wiederum von den Yamabushi betrieben wurden.Diese sollten ihr Wissen von den Tengus erhalten haben,ebenso die Ninja und die Samurai,ja sogar der Gründer des Aikido.
Ebenso wie die Yamabushi,sind Tengus eher unheimlich,und werden in Mythen und Sagen als Bösewichte,aber andererseits auch als schwertschwingende Helden dargestellt.Es gibt auch Geschichten,in denen Tengus verirrten Wanderern halfen,oder Kinder die sich verlaufen hatten,wieder nach Hause gebracht haben.Sie müssen also nicht zwangsläufig böse sein,können aber ungemütlich werden wenn jemand die Natur respektlos behandelt oder unbefugt ihr Gebiet betritt.Tengus sollen aus riesigen Eiern schlüpfen,und ihre Nester in den Sicheltannen bauen,die einen Großteil der japanischen Wälder ausmachen.
Von Natur aus sollen Tengus arrogante Wesen sein,was daher kommen könnte,dass sie über mächtige Magie und übernatürliche Fähigkeiten verfügen,unter anderem die Fähigkeit ihre Form zu verändern,oder telepathisch mit Menschen zu kommunizieren oder in deren Träumen zu erscheinen.
Quellen:
http://www.obakemono.com/index.php
http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Mythen:Tengu
Danke fürs Lesen ;)
Ach ja und bitte nicht ohne meine Erlaubnis benutzen.Sonst such ich denjenigen heim oder fress' ihn!
Samstag, 26. Februar 2011
Irren ist menschlich? Oh nein.....
....auch Otherkin können sich mal irren.....
Die treulose Pooka-Tomate ist zurück,und natürlich wieder mit seinen Haarsträubenden Theorien über das Otherkin-Sein *grins*
Ihr erinnert euch doch sicher noch daran wie ich schrieb entdeckt zu haben,dass meine Dämonenseite ein Kind Lilliths sei.Nun zu meiner Schande muss ich zugeben,dass ich da wohl etwas voreilig war
Ich weiß gar nicht,wie ich anfangen soll jetzt....Naja,jedenfalls bin ich zu der Ansicht gelangt,dass es sich bei meinem Dämönchen nicht um ein Kind Lilliths handelt,sondern um einen Karasu Tengu (falls das überhaupt irgendwen interessiert
).Tengus sind japanische Vogeldämonen,siehe hier:
http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Mythen:Tengu_und_Oni
(Damn,irgendwie krieg ich das nicht verlinkt .__. Sorry)
Wie ich darauf kam? Gute Frage.Das ist alles ein bisschen verworren.Interessiert haben mich Tengus,seit ich zum ersten Mal von ihnen las.Irgendwie ließen mich diese Wesen nicht mehr los.Logischerweise fragte ich mich,wieso.Zuerst nahm ich an,ich hätte vielleicht einen als geistigen Helfer oder etwas in der Art,aber als ich das fragte,bekam ich nie eine Antwort.Das machte mich stutzig und mir fiel ein merkwürdiger Traum wieder ein,den ich mal hatte.Da war ich umgeben gewesen von jeder Menge japanischen Monstern und Wesenheiten.Ich selbst sah entfernt aus wie ein Tengu und man setzte mich auf eine freischwebende Stange.Ich sollte das Gleichgewicht halten,dann würde ich ein vollwertiger Tengu werden,sagte man mir.
Ich hab das damals natürlich nicht kapiert und ans Otherkin-Sein schonmal gar nicht gedacht weil ich mir doch sicher war,dass mein Dämon ein Kind Lilliths wäre.Aber in meinem Leben hat sich einiges geändert und ich habe sozusagen geschafft "auf der Stange sitzen zu bleiben".Das wurde mir allerdings erst klar,als ich dann wieder von Tengus träumte.Mir wurde irgendwie klar,dass ich jetzt ein "richtiger Tengu" geworden war.
*Seufz* Das kling jetzt vielleicht,als ob ich mich nicht entscheiden könnte was das Otherkin-Sein betrifft und wollte darüber eigentlich erst gar nicht bloggen.Ich weiß,wie merkwürdig das jetzt vielleicht rüberkommt,aber ich habe einfach das Gefühl,dass es richtig ist.Es ist eben dieses fürs "Erwachen" typische Gefühl,angekommen zu sein.
Die treulose Pooka-Tomate ist zurück,und natürlich wieder mit seinen Haarsträubenden Theorien über das Otherkin-Sein *grins*
Ihr erinnert euch doch sicher noch daran wie ich schrieb entdeckt zu haben,dass meine Dämonenseite ein Kind Lilliths sei.Nun zu meiner Schande muss ich zugeben,dass ich da wohl etwas voreilig war
Ich weiß gar nicht,wie ich anfangen soll jetzt....Naja,jedenfalls bin ich zu der Ansicht gelangt,dass es sich bei meinem Dämönchen nicht um ein Kind Lilliths handelt,sondern um einen Karasu Tengu (falls das überhaupt irgendwen interessiert
http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Mythen:Tengu_und_Oni
(Damn,irgendwie krieg ich das nicht verlinkt .__. Sorry)
Wie ich darauf kam? Gute Frage.Das ist alles ein bisschen verworren.Interessiert haben mich Tengus,seit ich zum ersten Mal von ihnen las.Irgendwie ließen mich diese Wesen nicht mehr los.Logischerweise fragte ich mich,wieso.Zuerst nahm ich an,ich hätte vielleicht einen als geistigen Helfer oder etwas in der Art,aber als ich das fragte,bekam ich nie eine Antwort.Das machte mich stutzig und mir fiel ein merkwürdiger Traum wieder ein,den ich mal hatte.Da war ich umgeben gewesen von jeder Menge japanischen Monstern und Wesenheiten.Ich selbst sah entfernt aus wie ein Tengu und man setzte mich auf eine freischwebende Stange.Ich sollte das Gleichgewicht halten,dann würde ich ein vollwertiger Tengu werden,sagte man mir.
Ich hab das damals natürlich nicht kapiert und ans Otherkin-Sein schonmal gar nicht gedacht weil ich mir doch sicher war,dass mein Dämon ein Kind Lilliths wäre.Aber in meinem Leben hat sich einiges geändert und ich habe sozusagen geschafft "auf der Stange sitzen zu bleiben".Das wurde mir allerdings erst klar,als ich dann wieder von Tengus träumte.Mir wurde irgendwie klar,dass ich jetzt ein "richtiger Tengu" geworden war.
*Seufz* Das kling jetzt vielleicht,als ob ich mich nicht entscheiden könnte was das Otherkin-Sein betrifft und wollte darüber eigentlich erst gar nicht bloggen.Ich weiß,wie merkwürdig das jetzt vielleicht rüberkommt,aber ich habe einfach das Gefühl,dass es richtig ist.Es ist eben dieses fürs "Erwachen" typische Gefühl,angekommen zu sein.
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